muri

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SCHÜRMATT BERN, Neubau

CH-Muri
Wettbewerb
2008

Die städtebauliche Struktur von Muri ist geprägt von einer starken Heterogenität der einzelnen Siedlungsteile. Bedingt durch das starke Wachstum der Gemeinde Muri, prallen an der Schürmatt unterschiedlichste städtebauliche Strukturen aus mehreren Jahrzehnten aufeinander.

Hochhäuser, Einfamilienhäuser, Zeilenbauten, ein altes landwirtschaftliches Gehöft und die Burg von Muri stehen in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander. Die Weite und Fernsicht, welche durch den unbebauten Landschaftsraum erst möglich werden, machen den Ort besonders.
Der Entwurf sieht vor, diesen Korridor freizuhalten um den Bezug zum Landschaftsraum spürbar zu lassen. Aus diesem Grund wird die zu planende Wohnbebauung am Nord-West Rand des Perimeters positioniert. Auf diese Weise können grosse Teile der heutigen Landwirtschaftsflächen unbebaut belassen werden. Die neuen Wohnungen profitieren direkt von der Grosszügigkeit der landschaftlichen Weite, welche Fernblicke nach Süden Richtung Gurten und bis ins Berner Oberland erlauben.
Die geschwungene Form des Baukörpers generiert sich aus der Geometrie der Parzelle und wird anschliessend aus städtebaulichen Überlegungen zum Strassenraum und zur Orientierung modifiziert. Um allen Wohnungen einen freien Fernblick zu gewähren und dennoch die geforderte Dichte zu erreichen fächert sich das Gebäude zum Feld hin kammartig auf. Am Kopf und am Abschluss, dort wo das Gebäude näher an der Strasse liegt, kehrt sich die Struktur um. Auf diese Weise können sich die Wohnungen zur Seite in die Höfe orientieren und Lärmbelastungen vermieden werden. Gleichzeitig können die gespiegelten Höfe von

GF 19’200m2

Bauherrschaft
Miteigentümergemeinschaft von May
Gemeinde Muri bei Bern

 


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