Universitäres Zentrum für Zahnmedizin, CH-Basel
Die Universität Basel plant auf dem ehemaligen Syngenta-Areal den Neubau eines universitären zahnmedizinischen Zentrums mit erweiterten universitären Nutzungen. Das Quartier entlang der Mattenstrasse ist denkbar heterogen: grosse Industrie- und Messebauten überlagern mit Ihrem Netz aus Solitären die im Blockrand geordneten Wohnnutzungen.

Der Entwurf mischt sich als blockhaftes Gesamtvolumen unter die Gruppe der lokalen Messe- und Industriebauten respektiert aber Typologie, Massstab und Silhouette der Mattenstrasse. Die anspruchsvollen Übergänge verarbeitet es mit der Massstäblichkeit, Schichtung und Tektonik seiner Fassaden.


Die drei Hauseingänge treffen dadurch achsenverschoben auf die Eingangshalle. Die Konstellation der städtebaulichen Anschlüsse wird vom Grundriss in einem windmühlenartigen Schema verarbeitet.



Die Eingangshalle organisiert auch die Vertikale: An allen vier Ecken des Lichthofes steigen die Kerne der Lift- und Treppenschächte auf. Zum Auditorium hinunter geleitet eine monumentale Treppe.

Herzstück des Gebäudes ist der Phantomsaal. An den Praktikums- und Pausenräumen aufgehängt und zenital belichtet, schwebt dieser Hauptausbildungsraum im Zentrum des Lichthofs über der Eingangshalle.
