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VIERERFELD BERN, Arealentwicklung

CH-Bern
Wettbewerb
2019

Am zentrumsnahen Viererfeld und Mittelfeld in der Stadt Bern galt es ein städtisches, ausreichend durchgrüntes Quartier für etwa 3000 Personen und einen Stadtpark zu konzipieren und damit gleichzeitig die nordöstlich angrenzenden Quartiere Felsenau und Bremgarten mit den südwestlich angrenzenden Quartieren Engeried und Länggasse zusammen zu binden sowie auch den Verbindungskorridor in Nord-Süd Richtung zu attraktiveren.

Die Bebauung des Vierer- und Mittelfeld wird in fünf, in Nord-Süd-Phasierung realiserbaren, kompakten „Wylern“ organisiert. Die städtebauliche Typologie derselben versucht die Vorzüge der klassischen städtischen Blockrandbebauung des 19.Jahrhunderts mit denen der offenen, eher suburbanen Stadt des 20. Jahrhunderts zu verbinden. Die vier bis sechs, jeweils eine kompakte Stadvilla aufnehmenden Baufelder pro Wyler sind mit einer umlaufenden Pergola verbunden und können in den unteren Geschossen räumlich miteinander verbunden werden, wodurch eine klare Trennung zwischen öffentlichen und gemeinschaftlichen Bereichen generiert wird, ohne dabei auf fließende und offene Raumzusammenhänge zu verzichten. Direkt an die Pergola angrenzend befinden sich alle öffentliche und gewerblichen Nutzungen, während die eigentlichen Wohngebäude über den gemeinschaftlichen, ausschliesslich durch die direkten Bewohner genutzten Hof erschlossen werden. Die städtebaulich definierten Volumen lassen prinzipiell sehr verschiedene Gebäudeorganisationen zu. So können zukunftsorientierte Wohn- un Gewerbenutzungen mit kompakter Kern-, Mittelgang-  oder Atriumerschließung realisiert werden.

Der Parkentwurf ist inspiriert von der Offenheit und der informellen landschaftlichen Nutzung des heutigen Vierfeldes. Ein gewundener Weg führt von Westen nach Osten durch verschiedene Parkräume, Programmteile und Atmosphären: das offene Feld, die üppigen Familiengärten, die Lebendigkeit um die als neues, zentrales Parkelement fungierende Scheune herum, die hauptsächlich unberührt belassenen Räume zwischen den Gebäudeclustern und die geschlossenen halböffentlichen Höfe innerhalb der Cluster. Dabei soll eine strikte Trennung zwischen Städtebau und Park aufgehoben und Übergänge informell und fliessend ausgestaltet werden. Ziel ist es am Vierer- und Mittelfeld die autofreie Stadt mit der Landschaft zu verweben und Wohnen im Park Realität werden zu lassen.

 

GF 218'360m2
Bauherrschaft Stadt Bern
CH-Bern


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